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Sabine Lisicki - Rückblick US-Open: «Stolz darauf, was ich erreicht habe»

5th September 2011

Sabine Lisicki - Rückblick US-Open: «Stolz darauf, was ich erreicht habe»

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Sabine Lisicki gibt Autogramme (US Open 2011)New York (dpa) - Fragen an die deutsche Tennisspielerin Sabine Lisicki nach dem Achtelfinal-Aus bei den US Open.

Wie tief sitzt die Enttäuschung nach der glatten Niederlage gegen Vera Swonarewa?

Lisicki: «Es ist enttäuschend, aber ich hätte nach der Anreise aus Dallas mit all dem Stress auch in der ersten Runde ausscheiden können. Ich hatte echt sehr, sehr wenig Zeit. Es war nicht mein Tag, ich habe gekämpft und alles gegeben, aber es hat leider nicht gereicht.»

Es war ihr erstes Abendspiel unter Flutlicht im Arthur-Ashe-Stadium. Wie nervös waren Sie?

Lisicki: «Es war natürlich eine neue Situation. Ich bin nicht gut reingekommen und habe von Anfang bis Ende nicht gut aufgeschlagen. Ich hatte Probleme mit dem Rhythmus beim Aufschlag. Es war eine tolle Atmosphäre, die Zuschauer haben mich angefeuert, ich wollte gut spielen - deswegen ist es enttäuschend. Aber ich arbeite hart, ich bin mir sicher, dass meine Zeit kommt. Es geht Schritt für Schritt weiter. Ich war hier das erste Mal in der vierten Runde und habe souverän meine Matches gewonnen.»

Sie haben sehr stressige Monate seit der Rückkehr nach Ihrer langen Verletzung hinter sich, aber auch große Erfolge gefeiert. Machen Sie jetzt erst einmal eine Pause?

Lisicki: «Ich mache ein paar Tage frei, nach Wimbledon hatte ich auch ein paar Tage frei. Seit April habe ich ein Tempo hingelegt… Ich glaube, ich brauche erstmal mental und psychisch eine Pause. Dann will ich mich gut auf die letzten Wochen des Jahres vorbereiten und den Schwung mitnehmen.»

Was bleibt von diesem Sommer, in dem Sie auch im Wimbledon-Halbfinale standen, jetzt hängen?

Lisicki: «Das Wimbledon-Match gegen Na Li, die Atmosphäre auf dem Centre Court war fantastisch. Zwei Titel in zwei Monaten nach der Verletzung zu gewinnen, damit habe ich selbst nicht gerechnet. Ich bin schon sehr, sehr stolz darauf, was ich erreicht habe. Wenn man die letzten vier Monate anschaut, hätte ich nie gedacht, dass ich in den Top 20 stehen würde.»

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